29. August 2012

Wie alles begann

29. August 2012 0
Titel: Der Thron der roten Königin

Autor: Philippa Gregory

Verlag: Rowohlt Taschenbuch 

Preis: 9,99 €


In der neuen Trilogie von Philippa Gregory behandelt sie die Frauengestalten der frühen Tudor-Zeit. Den Anfang macht dabei Margaret Beaufot, die Mutter von Henry VII. - dem ersten Tudor auf dem englischen Thron. Margaret Beaufort wird hier als sehr gottesfürchtige und ehrgeizige Frau dargestellt, die sich zunächst damit abfinden muss ihren Traum aufzugeben ins Kloster als Nonne zu gehen, da sie die letzte Erbin des Hauses Lancaster ist und eine wichtige Rolle in der Heiratspolitik ihrer Familie spielt. Aus der Ehe mit Edmund Tudor geht ihr einziger Sohn hervor, durch den sie ihre Bestimmung findet: Sie muss dafür sorgen, dass ihr Sohn auf den Thron kommt und sie Königinmutter wird. Dabei hält sie dieses Schicksal für Gottes Plan und verfolgt ihn sehr akribisch. Ständig steht sie in Konkurrenz zu der aktuellen Königin Elizabeth Woodville. Für Margaret verkörpert sie alles, was sie selbst gern hätte. Schönheit, einen liebenden Mann und den Thron von England. Beide Frauen treffen in einer Zeit aufeinander, die von den Kriegen der weißen und der roten Rose geprägt sind und das Land zerrüttet ist vom Bürgerkrieg.

Wie gewohnt ist der Schreibstil von Philippa Gregory sehr angenehm für mich zu lesen gewesen. Meistens lese ich in Kapitelabschnitten, aber bei dieser Autorin fällt es mir immer sehr schwer meine selbst auf ersetzten Grenzen festzuhalten und am Ende lese ich doch zwei oder drei Kapitel mehr. 
Anfangs hatte ich mich noch nicht wirklich über die neue Reihe informiert, von daher wusste ich nicht, dass der "2. Teil" sich nicht weiter mit dieser Frau beschäftigt, sondern mit ihrem Gegenpart Elizabeth Woodville. So war es dann schwierig für mich den zweiten Teil zu lesen und bislang habe ich noch keinen Einstieg gefunden, denn sehr schnell schlägt sich meine Sympathie auf die Seite der jeweiligen Heldin eines Buches und nun die ganze Geschichte von der anderen Seite zu sehen - dazu bin ich noch nicht bereit.
Auf der anderen Seite finde ich gerade das auch das gelungene an dieser Trilogie, man bekommt Eindrücke von mehreren Seiten und muss selbst entscheiden für welche Partei man sich entscheidet.

Der Verlag hat - wie üblich bei Romanen über die Tudorgeschichte - genügend Infomaterial dazu gepackt. So gibt es eine Landkarte mit den vermerkten Schlachten, Jahreszahlen und jeweiligen Gewinnern. Allerdings ist der beigefügte Stammbaum nicht ganz so gut, wie ich ihn mir gewünscht hätte. Denn nicht alle Ehemänner von Margaret Beaufort sind hier verzeichnet und generell beschränkt sich der Stammbaum auf das allernötigste. Sehr gut finde ich die Liste an Büchern, die der Autorin beim schreiben des Buches geholfen haben.
Ich kann das Buch jedem Fan von Philippa Gregory und der Tudorzeit nur wärmstens empfehlen. Es ist etwas anders als die typischen Bücher aus diesem Genre. Und ich weiss irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem ich mich auch mit Elizabeth Woodville anfreunden werde.
Bald wird der dritte Teil als Taschenbuch erscheinen und wird dann sicherlich in meinem Einkaufwagen landen.

26. Juni 2012

Mandarinen Cupcakes

26. Juni 2012 0
Am Wochenende gab es ein kleines Backexperiment. Mittlerweile komme ich mit Muffins und einigen Cupcakevarianten gut zurecht, aber am Wochenende wollte ich es mir unkompliziert machen und habe eine der Dr. Oetker Backmischungen ausprobiert.


Ein bisschen erschwert hat es mir der Teig, der nach der Zugabe von Ei, Öl und Mandarinensaft von der Konsistenz mehr der eines Pfannkuchenteigs gleich, als dass man daraus gute Cupcakes hätte machen können. Ein Papierförmchen hielt auch prompt dem Druck nicht stand und ergoß sich während des Backens in meinen Ofen. Das arme Ding.
Nachdem ich die Cupcakes aus dem Ofen genommen hatte ging es an das Toping, inklusive Physikgrundkurs. Merke: grade frisch geschlagene Sahnecreme bleibt nicht in ihrer Form, wenn man sie auf noch warme Cupcakes gibt. Aber ich finde trotz meiner Ignoranz gegenüber Agregarzuständen, sind sie mir trotzdem ganz gut gelungen. Lecker waren sie jedenfalls.

14. Juni 2012

Mein neues Lieblingsgericht

14. Juni 2012 0
Bei dem zweiten Kochdurchgang habe ich Fotos von der Zubereitung und dem fertigen Produkt gemacht, um das Rezept mit euch zu teilen, weil ich es so super lecker finde.

Gratinierter Wels

Zutaten für vier Personen:

800g Welsfilet
150g Champignons, geschnitten
2 Frühlingszwiebeln in Ringen
2 EL Kapern
300g Käse, gemahlen
Senf (Dijon-Senf)
Kräuter (8-Kräuter-Mischung), TK
Olivenöl
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Den Boden einer feuerfesten Form mit Olivenöl einfetten. Die Welsfilets salzen und pfeffern und in die Form einlegen. Die Oberseite der Filets mit Senf einstreichen.

Champignons, Frühlingszwiebeln und Kapern in Olivenöl braten, bis das Wasser verdampft ist. Ich hab die Kapern weggelassen.

Kräuter darunter rühren. Statt den TK Kräutern habe ich Petersilie, frisches Basilikum dreierlei Arten und Kräuter der Provence benutzt. Diese Mischung gleichmäßig über den Filets verteilen.

Dann den Käse darüber streuen. Ich habe Gouda vom Stück geraspelt. Es gibt zwar den geriebenen, aber dem traue ich nicht ganz über den Weg.


Jetzt für ca. 40 Minuten im vorgeheizten Backofen, Umluft 200°, überbacken.
Nach dieser Zeit sieht es dann so aus:

Ich wünsche euch guten Hunger!

12. Juni 2012

Oh du meine Güte!

12. Juni 2012 0
Ist es wirklich schon über einen Monat her seit ich meinen letzten Post veröffentlicht habe? Da war ich wohl etwas schreibfaul.

Das muss sich wieder ändern! Das Problem war meine drei wöchige Abstinenz von Romanen. Aber jetzt habe ich einen Einstieg gefunden und es werden bald neue Leseeindrücke online kommen. In der Zwischenzeit hatte ich mich mit ganz viel Fachliteratur herumgeschlagen. Würden euch eigentlich auch kurze Leseeindrücke zu Fachbüchern interessieren? Wenn ja, dann lasst mir doch einfach einen Kommentar da, wie ihr euch solche Rezensionen wünscht. Bin jederzeit für Vorschläge und Ideen offen.

9. Mai 2012

Post aus Rawlins, Wyoming

9. Mai 2012 0
Heute kam unser Päckchen von der lieben Kristy an. Mein Freund hatte sie im Internet "gefunden" und sich mit ihr angefreundet. Zusammen häckten sie einen Plan aus, um mir die Naked 2 Palette von Urban Decay zu kommen zu lassen. Ja auch Archäologinnen haben Schminkträume.
Und weil ich das Päckchen so toll fand, packen wir es nun gemeinsam aus.
Zunächst ein Blick in das Päckchen, nachdem ich die eine Seite geöffnet habe.
Das hat uns Kristy alles geschickt, die kleine Verrückte. Mein Freund hatte ihr auch erzählt, dass ich unbedingt mal Pop Tarts probieren wollte.
So haben wir 4 x Frosted Blueberry, 3 x Frosted S'mores (hab ich noch nicht gegoogelt, ich tippe aber auf Marshmellow oder so etwas in der Art), 2 x Frosted Strawberry. Jetzt müssen wir nur noch raus finden, was genau wir mit denen machen. Soweit ich weiss wird mein Toaster dabei auch eine Rolle spielen. Mal sehen.
Neben den Poptarts wurde Kristy auch geflüstert, dass ich gerne Backe, wie ihr es schon in einigen Posts lesen konntet. Daher hat sie als Überraschung auch Cupcakes beigelegt. Die sehen auch wirklich sehr lecker aus.
Wir haben auch Twinkies bekommen. Sicher jedem bekannt aus Funk und Fernsehen. Nun können wir auch diese bösen kleinen Dinger probieren. Vorfreude ist garantiert.
Neben den Kartons war eine Tüte Jolly Rancher Hard Candy in dem Päckchen. Keine Ahnung was das ist und wie es schmeckt. Wir tippen hier auf Bonbons (?).
Ganz verfüherisch kommen diese zwei daher. Kleine Milchschokolade Küchlein, gefüllt mit Erdnussbutter. Ich spüre förmlich jetzt schon ihr doppeltes Gewicht auf meinen Hüften.
Und das war der eigentliche Stein, der das alles ins Rollen brachte: Die Naked 2, nun in meiner Hand. Das obligatorische Quieken und unablässiges Grinsen (siehe auch Gipsabdruck vom Schwein) war vorprogrammiert. Ich hab sie, sie ist mein, ganz frisch, exklusiv aus den USA! Tausend Dank an Kristy!!!
Dieses Bild ist eigentlich nur für Kristy. Mein Freund wird nämlich diesen Blogpost auch auf seinem Blog posten mit einer zusätzlichen englischen Übersetzung. Dort kann Kristy dann endlich den Inhalt dieses uminösen Kästchens sehen.

Finaly: Lots of thanks to Kristy from Rawlins for this amazing package! You are really crazy! :-)
 
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