Gestern Abend gaben Sunrise Avenue ihr letztes Konzert der Out of Style Tour in Münster und wir waren dabei!
Lang ist es her, dass ich auf einem Konzert war und ich meine mich zu erinnern, dass das letzte Mal die Absoluten Beginner im Soundgarden in Dortmund waren. Das war damals schon anders gewesen. Aber der gestrige Abend hat mich wieder auf den Geschmack gebracht und meine Begleitung und ich haben beschlossen, dass wir häufiger sowas machen müssen, auch wenn uns auf dem Heimweg die Beine vom hüpfen irre weh taten. Aber eins nach dem anderen und von Anfang an:
Zum Glück kann man die Halle von meiner Wohnung aus fußläufig erreichen und so standen wir bereits eine Stunde vor Einlass vor dem Tor. Der Wettergott war uns gnädig und so kamen wir trockenen Fußes in die Halle und konnten einen Platz relativ weit vorne ergattern. Das Publikum um uns herum war ähnlich wie wir, weiblich, 20-30 Jahre jung, mit Kamera und Trinkbechern bewaffnet. Vereinzelt standen dazwischen männliche Wesen immer in Begleitung der Dame ihres Herzen und harten der Dinge, die an diesem Abend auf sie warteten.
Pünktlich wie der Big Ben kam die Vorgruppe Jim Kroft auf die Bühne, eine Independent Band aus Schottland. Ich muss gestehen, dass ich mich überraschen lassen wollte und mir vorher nichts auf Youtube oder ähnlichem angehört hatte, aber es war eine positive Überraschung. Besonders der Song Weakness hat mir gefallen. Man muss auch erwähnen, dass sich Herr Kroft immer bemüht hat deutsch zu sprechen, was allerdings einige Mädels hinter mir bei seiner Version von 44 zum Anlass nahmen zu lachen und sich vor allem daran zu stören, dass Herr Kroft Bier (!) auf der Bühne trinkt. Die Mädels vom Immenhof gehen auf ein Konzert. Genauso eigenartig fand ich es, als Herr Kroft erzählte, ihn würden alle ständig mit Jim Knopf verwechseln, mir hingegen wäre eher eingefallen, ob er denn die Uzis von seiner Schwester Lara Croft auch benutzen darf?
Nun gut. Nach einer guten halben bis dreiviertel Stunde gab es dann noch mal eine kleine Pause und gegen 21 Uhr betraten dann Sunrise Avenue die Bühne. Das Münsteraner Publikum brauchte ein paar Songs, um aufzutauen, aber danach war eine richtig gute Stimmung in der Halle.
Durchmischt wurde das Liedprogramm der Band mit Soloeinlagen, der einzelnen Musiker, besonders das Solo des Keyboarders Osmo war klasse. Zwar bin ich in Besitz eines Videos davon, aber die Soundqualität ist leider zu schlecht, als das ich das jemanden antun will. Nebenher wurden für die Stimmung auch Parts aus anderen Musikklassikern gespielt. Jedoch bewies sich das Publikum nicht besonders AC/DC Text sicher und so kam ich mir fast etwas einsam vor Thunder zu brüllen. Die Backstreet Boys habe ich konsequent ausgelassen.
Der Höhepunkt des Abends war für mich Hollywood Hills. Man merkte richtig, wie es der Band schwer viel sich nun endgültig von dieser Tour zu verabschieden und wieder in den kalten Norden zu fahren. Nach einer Zugabe wurde dann zusammen mit der Vorgruppe Abschied auf der Bühne in Münster gefeiert.
Eins weiss ich schon jetzt, sollten sie nochmal in meiner Nähe ein Konzert geben: ich bin dabei. Es war wirklich ein toller Abend!
12. März 2012
16. Februar 2012
Auf der Jagd bei Aldi
16. Februar 2012
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Wie bereits bei Twitter berichtet, war ich heute morgen mit meinem Nachschichtzombie - ja Frauen können gnadenlos sein - unterwegs, um mir von dem Aldi-Nord Donnerstagsangebot die Silikon Bachförmchen zu holen. Nachdem wir anfangs etwas planlos um den Sondertisch getigert waren, entdeckten wir sie dennoch, allerdings in einer sehr unauffälligen Verpackung, weshalb sie sich dem Blick der Jägerin zunächst entzogen hatten.
Nun aber das Trophäen Bild:
Ich bin schon ganz gespannt, wie die ersten Backversuche in den Förmchen werden. Von meinen Silikon Muffinförmchen bin ich nämlich bereits total begeistert. Fotos und Berichte werden dann folgen.
Nun aber das Trophäen Bild:
Ich bin schon ganz gespannt, wie die ersten Backversuche in den Förmchen werden. Von meinen Silikon Muffinförmchen bin ich nämlich bereits total begeistert. Fotos und Berichte werden dann folgen.
14. Februar 2012
13. Februar 2012
Mord oder Selbstmord, das ist hier die Frage!
13. Februar 2012
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Titel: Im Schatten der Königin
Autor: Tanja Kinkel
Preis: 9,99 €
Verlag: Knaur Taschenbuch Verlag
Inhalt: Wir schreiben das Jahr 1560. Die junge Königin Elisabeth hat vor zwei Jahren den englischen Thron bestiegen, jedoch ist ihre Legitimität als Thronerbin nicht gesichert. Bei einigen ihrer Landsleute gilt sie immer noch als Bastard, da sie aus der zweiten Ehe ihres Vaters Heinrich VIII. mit Anne Boleyn stammt. Bislang hat sie zudem alle Bewerber, die um ihre Hand angehalten haben abgewiesen. An Hofe und im ganzen Land munkelt man, dass ihr Stallmeister Sir Robert Dudley das Bett mit ihr teilt und sich am liebsten selbst auf dem englischen Thron sehen würde. Neben daraus resultierenden Innen- und Außenpolitischen Schwierigkeiten scheitert der Wunsch der Verliebten heiraten zu können daran, dass Robert Dudley bereits mit Amy Robsart verheiratet ist. Früher einmal haben sie aus Liebe geheiratet, eine Seltenheit zu dieser Zeit im englischen Adel, doch mit der Zeit verliert Robert Dudley das Interesse an seiner Gemahlin und schickt sie von einem Bekannten zum nächsten. Amy vergeht an dieser Situation, klagt über Schmerzen in der Brust und schließlich findet man ihren leblosen Körper am Ende der Treppe in ihrer aktuellen Unterkunft. Der Tod von Amy Robsart wird zum Politikum. Denn wenn Robert Dudley seine Gemahlin getötet hat, um in seinem Bett Platz zu schaffen für die Königin wäre das ein Skandal. Oder hat es die junge Frau vor Liebeskummer nicht mehr ausgehalten und sich selbst das Leben genommen?
Der Vetter der Dudleys Thomas Blount wird im Auftrag Robins an den Ort des Gesehens geschickt, um Nachforschungen anzustellen und die Wahrheit über den Tod der Amy Robsart herauszufinden. Wird er es vor Ablauf der offiziellen Untersuchung schaffen? Denn neben dem Gerücht die Spanier hätten ihre Hände bei dem Tod im Spiel wurde sogar der Teufel in Abingdon gesehen und Thomas Blount begegnen viele Charaktere aus alten Zeiten, die ihm die Ermittlungen nicht gerade einfacher machen.
Fazit: Die Familie Tudor hat bereits viele zu Büchern, Filmen und Theaterstücken inspiriert. Das Buch von Tanja Kinkel beleuchtet einen Teilaspekt dieser spannenden englischen Geschichtsperiode. Über diese Zeit ist vieles bekannt, doch sind die Protagonist oftmals auf verworrenen Wegen mit einander verbunden oder sich Spinnefeind. Selbst wenn man sich mit den Tudors gerne beschäftigt stolpert man immer wieder über neue Bruchstücke. So ist es mir auch mit der Geschichte dieses Buches ergangen. Über eine eheliche Verbindung Robert Dudleys, die ihm bei der Heirat mit Elisabeth im Weg gestanden hat wusste ich Bescheid, jedoch nicht über den rätselhaften Tod seiner ersten Ehefrau. Sehr gefallen hat mir bei der Erzählung der Geschichte, dass Tanja Kinkel als Protagonisten eine eher unbekannte Figur der Tudor Ära wählt, über die auch sehr wenig bekannt ist, was ihr aber den literarischen Freiraum lässt sie zu gestalten. Hätte sie Robert Dudley oder die Königin gewählt, wäre dies sicher schwieriger gewesen, da jeder Leser bereits Vorstellungen von diesen Charakteren durch Auftritte andernorts hat.
Die Geschichte bleibt spannend bis zum Schluss, auch wenn man den weiteren Geschichtsverlauf bereits kennt. Die Struktur wird durch genau Zeit und Ortsangaben am Anfang eines jeden Kapitels aufgelockert, genauso wie mit den eingeschobenen Zwischenspielen, die die mögliche Sichtweise der Königin und ihrer engsten Vertrauten ihrer Gouvernante Katherine Ashley wiedergeben. Hier erfährt man auch von einem möglichen weiteren Model, welches Elisabeth später für ihre Regentschaft wählte. Hier träumt sie von einer Liebesbeziehung zu Robert Dudley, der sich aber nicht in ihre Staatsgeschäfte einmischen soll und sie demnach nicht miteinander verheiratet wären.
Es ist schwierig die genauen Beweggründe für Elisabeths Entscheidung unverheiratet zu bleiben und der Mutter Gottes gleich aufzutreten, zu beschreiben. Das versucht der Roman auch gar nicht. Ihm geht es viel mehr um das Politikum des Todes der Frau von Robert Dudley und das neben der ganzen Politik auch noch zwei verhinderte Liebende stehen.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich für die Tudor Ära interessiert. Aber auch Krimifans, die sich an das Genre historische Krimis heran wagen wollen, sind hier gut aufgehoben und finden einen leichten Zugang, der den "Neulingen" durch angefügte Stammbäume der wichtigsten Familien nochmals erleichtert wird. Ein großer Liebesroman ist es allerdings nicht. Wer also sich ein weltumfassendes Happy End wünscht wird in diesem Buch nicht fündig, aber lesen sie selbst, es lohnt sich.
Autor: Tanja Kinkel
Preis: 9,99 €
Verlag: Knaur Taschenbuch Verlag
Inhalt: Wir schreiben das Jahr 1560. Die junge Königin Elisabeth hat vor zwei Jahren den englischen Thron bestiegen, jedoch ist ihre Legitimität als Thronerbin nicht gesichert. Bei einigen ihrer Landsleute gilt sie immer noch als Bastard, da sie aus der zweiten Ehe ihres Vaters Heinrich VIII. mit Anne Boleyn stammt. Bislang hat sie zudem alle Bewerber, die um ihre Hand angehalten haben abgewiesen. An Hofe und im ganzen Land munkelt man, dass ihr Stallmeister Sir Robert Dudley das Bett mit ihr teilt und sich am liebsten selbst auf dem englischen Thron sehen würde. Neben daraus resultierenden Innen- und Außenpolitischen Schwierigkeiten scheitert der Wunsch der Verliebten heiraten zu können daran, dass Robert Dudley bereits mit Amy Robsart verheiratet ist. Früher einmal haben sie aus Liebe geheiratet, eine Seltenheit zu dieser Zeit im englischen Adel, doch mit der Zeit verliert Robert Dudley das Interesse an seiner Gemahlin und schickt sie von einem Bekannten zum nächsten. Amy vergeht an dieser Situation, klagt über Schmerzen in der Brust und schließlich findet man ihren leblosen Körper am Ende der Treppe in ihrer aktuellen Unterkunft. Der Tod von Amy Robsart wird zum Politikum. Denn wenn Robert Dudley seine Gemahlin getötet hat, um in seinem Bett Platz zu schaffen für die Königin wäre das ein Skandal. Oder hat es die junge Frau vor Liebeskummer nicht mehr ausgehalten und sich selbst das Leben genommen?
Der Vetter der Dudleys Thomas Blount wird im Auftrag Robins an den Ort des Gesehens geschickt, um Nachforschungen anzustellen und die Wahrheit über den Tod der Amy Robsart herauszufinden. Wird er es vor Ablauf der offiziellen Untersuchung schaffen? Denn neben dem Gerücht die Spanier hätten ihre Hände bei dem Tod im Spiel wurde sogar der Teufel in Abingdon gesehen und Thomas Blount begegnen viele Charaktere aus alten Zeiten, die ihm die Ermittlungen nicht gerade einfacher machen.
Fazit: Die Familie Tudor hat bereits viele zu Büchern, Filmen und Theaterstücken inspiriert. Das Buch von Tanja Kinkel beleuchtet einen Teilaspekt dieser spannenden englischen Geschichtsperiode. Über diese Zeit ist vieles bekannt, doch sind die Protagonist oftmals auf verworrenen Wegen mit einander verbunden oder sich Spinnefeind. Selbst wenn man sich mit den Tudors gerne beschäftigt stolpert man immer wieder über neue Bruchstücke. So ist es mir auch mit der Geschichte dieses Buches ergangen. Über eine eheliche Verbindung Robert Dudleys, die ihm bei der Heirat mit Elisabeth im Weg gestanden hat wusste ich Bescheid, jedoch nicht über den rätselhaften Tod seiner ersten Ehefrau. Sehr gefallen hat mir bei der Erzählung der Geschichte, dass Tanja Kinkel als Protagonisten eine eher unbekannte Figur der Tudor Ära wählt, über die auch sehr wenig bekannt ist, was ihr aber den literarischen Freiraum lässt sie zu gestalten. Hätte sie Robert Dudley oder die Königin gewählt, wäre dies sicher schwieriger gewesen, da jeder Leser bereits Vorstellungen von diesen Charakteren durch Auftritte andernorts hat.
Die Geschichte bleibt spannend bis zum Schluss, auch wenn man den weiteren Geschichtsverlauf bereits kennt. Die Struktur wird durch genau Zeit und Ortsangaben am Anfang eines jeden Kapitels aufgelockert, genauso wie mit den eingeschobenen Zwischenspielen, die die mögliche Sichtweise der Königin und ihrer engsten Vertrauten ihrer Gouvernante Katherine Ashley wiedergeben. Hier erfährt man auch von einem möglichen weiteren Model, welches Elisabeth später für ihre Regentschaft wählte. Hier träumt sie von einer Liebesbeziehung zu Robert Dudley, der sich aber nicht in ihre Staatsgeschäfte einmischen soll und sie demnach nicht miteinander verheiratet wären.
Es ist schwierig die genauen Beweggründe für Elisabeths Entscheidung unverheiratet zu bleiben und der Mutter Gottes gleich aufzutreten, zu beschreiben. Das versucht der Roman auch gar nicht. Ihm geht es viel mehr um das Politikum des Todes der Frau von Robert Dudley und das neben der ganzen Politik auch noch zwei verhinderte Liebende stehen.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich für die Tudor Ära interessiert. Aber auch Krimifans, die sich an das Genre historische Krimis heran wagen wollen, sind hier gut aufgehoben und finden einen leichten Zugang, der den "Neulingen" durch angefügte Stammbäume der wichtigsten Familien nochmals erleichtert wird. Ein großer Liebesroman ist es allerdings nicht. Wer also sich ein weltumfassendes Happy End wünscht wird in diesem Buch nicht fündig, aber lesen sie selbst, es lohnt sich.
4. Februar 2012
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