Museen

Pompeji Ausstellung in Halle an der Saale


Hier habe ich nun meine alten Museumsbesuche importiert, damit sie nicht verloren gehen.
Neues Museum Berlin

Da hinten bei den blauen Männer ist der Eingang, aber nicht die Kasse.
Einer der beiden Innenhöfe mit einer  Sonderausstellung zu wiedergefundener
entarteter Kunst.
Zum Glück konnte vieles von der ursprünglichen Wandbemalung erhalten werden. Auch diese Rankenfrau hat überlebt.
Die Schätze aus Troja sind nun wunderbar präsentiert.
Eins meiner persönlichen Masterpieces: Ein Möbelknopf mit der Kartusche der Königin Teje.
Luxor (?), Philae und Abu Simbel stellen eine klasse Atmosphäre.
Ich liebe Fayence, ich liebe Tiermodelle und ich liebe diesen Igel!
Hätte ich ja sofort mitgenommen, die Herren in den blauen Hemden passen aber zu gut auf. Sind aber diesmal netter im Gegensatz zum letzten Besuch.
In der hintersten Ecke im Keller hingen diese drei süßen oben an der Wand. Amun in Widdergestalt flankiert von zwei Apademak Löwen.
Leider rennen sehr viele Besucher gradezu durch die Räume und werfen selten ihren Blick an die Decke.
Ganz oben findet man dann ganz früh zurück in der Zeit. Überrascht wird man dann von diesem Elch, der hinter einer Ecke lauert.
In einem weiteren Raum konnte man die Herstellung von Wolle, Leder und Werkzeugen selbst begreifen. Es gab Fühlproben der einzelnen Rohstoffe und für die kleinen, aber auch uns großen Besucher, lief der Film, wie der kleine Maulwurf seine blaue Hose bekam. Ich musste ihn einfach nochmal knipsen, nachdem er schließlich der Renner hier ist.
Zum Schluss kamen noch der rote Saal. Neben dem Rot an den Wänden sind auch die schönen alten Vitrinen zu bestaunen.

Ich verlor meinen Mann ans Museum


Berlin steckt bekanntlich voller Überraschungen. Hinzu kommen eine ganze Reihe der unterschiedlichsten Museen. So passiert es, dass man in einigen Museen schon mehrmals war, aber von anderen noch nicht einmal wusste. Genauso ist es mir mit dem Technikmuseum ergangen. Gesucht hatte ich etwas spannendes für meine männliche Begleitung, nachdem ich ihn durch das Neue Museum geschleppt hatte. Gefunden haben wir dann das Technikmuseum, in dem wir über 4 Stunden verbracht haben, wobei ein Teil der Gruppe wahrscheinlich auch nichts gegen einen ganzen Tag gehabt hätte. Der Eintrittspreis ist auf jeden Fall klasse. Einmal Student und einmal normal haben wir 9,50 € zusammen bezahlt und die Tickets galten für die gesamte Anlage, inklusive Spektrum, Museumspark und Autoausstellung. Ich kann einen Besuch im Technikmuseum wirklich auch Familien raten, denn es gibt hier sehr viel zum selber ausprobieren, Vorführungen, Filme und Experimente. Nun füge ich meiner Empfehlung noch ein paar Bilder dazu, also sehen sie selbst:

In dem Neubau kann man auf den unteren Etagen die Schiffahrt bestaunen, inklusive Original Schiffe.

Hier ein Überblick über den „Maschinenraum“. Die Architektur erinnert sehr daran.

Mit Liebe fürs Detail. Von diesem wunderbaren Komplementärkontrast war ich hin und weg.

Eine Etage höher kann man selbst zum Kapitän werden und eine Schifffahrtssymolation erleben, bei der man von der Stimme von Käpt’n Blaubär in den Hamburger Hafen gelotst wird. (Sofern man vorher nicht mit einem anderen Schiff kollidiert.)

In den oberen Stockwerken schwingt man sich wirklich in die Lüfte. Dieses Exemplar ist auch von aussen zu erkennen und das Wahrzeichen des Technikmuseums. Von der Terrasse hat man aber auch einen wundervollen Blick über Berlin.

Besonders gelungen fand ich die Einbettung der Flugzeuge in die Zeitgeschichte. Originale Bekleidung der Passagiere von damals sind genauso zu bestaunen, wie auch die Einrichtung, Preise, Medaillen, Landkarten, Bewaffnung und ganz viel mehr.

Sogar eine kleine Extraterrestrische Abteilung gab es. Und was könnte ausserirdischer sein, als Mondgestein?

Danach ging es wieder auf den Boden zurück. Dazu gehören auch die beiden Lokschuppen, die es auf dem Gelände noch gibt. Hier sieht man sehr imposante Stücke. Riesige Dampflokomotiven, persönliche Waggons des letzten deutschen Kaisers und wie immer viel mehr, als ich hier zeigen kann.

Eine Hälfte eines der 2 Schuppen.

Und dann stand sie da: eine Emma!

Von dem zweiten Schuppen aus gelangt man zu der Brauerei, die wunderschön versteckt liegt zwischen alten Bäumen.

Dieses Bild steht nun stellvertretend für den Teil des Museums, in dem ich kurzfristig Single war. Sobald wir um eine neue Ecken gingen hört frau nur ein leises „Uh!“ von ihrer besseren Hälfte. Hier stehen ganz bekannte Autos der Geschichte – so sagte Mann es mir – vom Ochsenkarren, über den Jaguar E, bis hin zum 16 Zylinder Motor.

Auch wenn es nur ein Bruchteil der Dinge waren, die es im Technikmuseum zu sehen gibt, kann ich es wirklich jedem empfehlen dort einmal hinzugehen.

 
Zeitensand. Design by Pocket